Hier entsteht gerade eine Kurzanleitung zum Singen von Liedern in Swahili, ohne dass Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden. Sie ist in relativ kurze Portionen aufgeteilt, die am rechten Rand zum Anklicken aufgereiht sind.
Der erste Teil erklärt die Aussprache. Klar: Ohne zu wissen, wie man die Wörter ausspricht, kann man nicht singen. Keine Angst, die Ausspracheregeln sind sehr einfach. – Dieser Teil ist fertig.
Die anderen Teile beschäftigen sich mit Grammatik, und da so wenig wie möglich, aber doch so viel, dass damit möglichst viele Liedtexte recht weitgehend erklärt sind. Wer mit Grammatik auf Kriegsfuß steht, muss das nicht lesen: man kann auch die Wörter Silbe für Silbe vom Blatt absingen, ohne zu ahnen, was das bedeuten könnte. Wenn man aber ein Gefühl dafür bekommt, wie die Sprache funktioniert, ist man weniger hilflos. Deswegen beginnen auch gute Reise-Sprachführer mit ein paar Seiten darüber, wie die Sätze der Sprache gebaut sind.
Vor allem aber gehts hier nur um das Verstehen, nie um das Formulieren. Wir brauchen die genauen Regeln nicht, wie die Wörter und Sätze aufgebaut sind und schon gar nicht, welche genauen Formen die Wörter haben müssen – die Verfasser der Lieder werden das wohl schon richtig gemacht haben. Bei den Verben hängt die Bedeutung aber doch sehr stark von den Formen ab; deswegen enthält der Teil „Verben“ viele Details, ohne die man nicht viel versteht. Im den späteren Teilen können wir da großzügiger sein.
Die einzelnen Teile über Grammatik bauen aufeinander auf. Zur Zeit sind es die folgenden (kann sich noch ändern):
Verben: Wenn man den sehr logischen Aufbau der Verbformen einmal gesehen hat, verlieren die fürchterlich langen Wörter, die einem wie unstrukturierte Silbenhaufen oder Zungenbrecher vorkommen, ihren Schrecken. Hier wird an einigen Beispielen gezeigt, wie diese Wortformen zustandekommen. Das muss man nicht lesen; manchem hilfts, andere verwirrts eher. Ausprobieren. – Dieser Teil ist auch fertig.
Substantive: Hier gehts um Substantive und alles, was sich darauf beziehen kann. Was dabei schwierig ist, nämlich die Klassen (also die grammatischen Geschlechter ähnlich den deutschen) können wir einfach weglassen: die Details braucht man zum Verstehen nicht zu wissen. – Dieser Teil wird gerade geschrieben und ist daher unfertig.
Wer es systematischer mag, für den gibts auch eine Fibel vom gleichen Verfasser, die sich um mehr Vollständigkeit bemüht. Die zu lesen, ist dann halt Mühe. Hier gehts eher darum, nebenbei mitzukriegen, was das bedeutet, was man singt, ohne richtig Arbeit ins Sprachenlernen hineinzustecken.